
Wenn Wege zusammenlaufen – Ein Abend, der unser Jahr noch einmal leuchten ließ
Jahreshauptversammlung des Aikibudo Odendorf e. V.
An einem winterlichen Januarabend füllte sich der Dorfsaal in Odendorf mit vertrauten Gesichtern, leisen Gesprächen und dem Gefühl, gemeinsam etwas zu tragen. Mitglieder, Vorstand, Jugendausschuss und junge Gäste, die durch ihre Eltern vertreten waren, kamen zusammen – nicht nur, um Zahlen zu hören oder Beschlüsse zu fassen, sondern um ein Jahr noch einmal bewusst in die Mitte zu legen.
Um 18:10 Uhr eröffnete Mira, erste Vorsitzende des Aikibudo Odendorf e. V., die Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2025. Was folgte, war kein nüchternes Abarbeiten von Tagesordnungspunkten, sondern ein gemeinsames Erinnern: an Trainingseinheiten voller Konzentration, an Lachen auf der Matte, an stille Momente des Wachstums und an große Schritte, die der Verein gemeinsam gegangen ist. Die Rückmeldungen der Mitglieder machten deutlich, wie viel Wertschätzung und Vertrauen in die geleistete Arbeit des Vorstandes liegt.
⸻
Strukturen, die tragen – Veränderung mit Augenmaß
Wie in jeder lebendigen Gemeinschaft gehört auch Entwicklung dazu. So wurden im Laufe des Abends die Vorstandsstrukturen behutsam weiterentwickelt, um Wege klarer zu machen und Verantwortung künftig noch sinnvoller zu verteilen. Nicht aus dem Wunsch nach Veränderung um ihrer selbst willen, sondern aus dem Bestreben, dem Verein Stabilität und Zukunftsfähigkeit zu schenken.
Die anschließenden Vorstandswahlen verliefen einstimmig und ohne Gegenstimmen – ein starkes Zeichen des Vertrauens:
• Mira wurde erneut zur 1. Vorsitzenden gewählt
• Kirsten trat neu als 2. Vorsitzende in den Vorstand ein
• Patrick führt seine Arbeit als Kassenwart fort
• Volker übernimmt den neu geschaffenen Posten des Sportwartes
Der neu gewählte Vorstand blickt mit Vorfreude auf das kommende Jahr – getragen von vielen Ideen, klaren Visionen und dem Wunsch, den Verein weiter lebendig zu gestalten.
⸻
Ein Jahr, das Spuren hinterlassen hat
Beim Rückblick auf 2025 wurde deutlich, wie vielfältig dieses Jahr war:
Ein internationaler Aikido-Lehrgang mit Bodo Muri (7. Dan) setzte gleich zu Jahresbeginn kraftvolle Akzente. Prüfungen, intensive Trainingseinheiten und besondere Momente führten zu bedeutenden Graduierungen: Mira und Sergej erreichten den 1. Dan, Volker den 3. Dan.
Der Familien- und Graduierungstag öffnete das Dojo weit über die Matte hinaus. Eltern, Geschwister und Freunde trainierten gemeinsam, das Dojo war gefüllt mit Bewegung, Stimmen und Leben. 41 Graduierungen sowie zahlreiche Bändchen für die Aiki-Spiele-Kinder machten diesen Tag zu einem Fest des gemeinsamen Wachsens.
Internationale Weite brachte der Besuch einer Delegation aus den USA unter der Leitung von Großmeister Robert Cutrell. Training, Austausch und Begegnung ließen spüren, wie universell die Sprache der Kampfkunst ist.
Die freundschaftliche Verbindung zum Aikido Dojo Alpen fand ihren Ausdruck im gemeinsamen Nikolauslehrgang – ein Tag, der zeigte, wie sehr Budō Menschen und Dojo miteinander verbindet.
Ein leiser, konzentrierter Faden zog sich durch das Jahr mit der Kyusho-Jutsu-Ausbildung. Zwei parallel laufende Klassen vertieften dieses anspruchsvolle Thema, und zum Jahresende konnten die ersten Graduierungen zum 2. Kyu vergeben werden.
Besonders lebendig wurde Gemeinschaft beim Zeltlager, das nach längerer Pause wieder stattfinden konnte. Abseits der gewohnten Trainingsräume wuchs Vertrauen, entstanden neue Freundschaften und ein starkes Miteinander über Alters- und Trainingsgruppen hinweg.
⸻
Dank & Blick nach vorn
Mit dem Ende der Jahreshauptversammlung schloss sich kein Kapitel – vielmehr wurde eines sichtbar, auf dem sich weiter aufbauen lässt. Der Vorstand dankt allen Mitgliedern für ihren Einsatz, ihre Zeit, ihre Ideen und ihre Bereitschaft, diesen Verein mitzugestalten.
Der Blick richtet sich nun nach vorn: auf neue Trainings, neue Begegnungen und ein weiteres Jahr, in dem Aikibudo nicht nur geübt, sondern gelebt wird.
